Regen, Big Sur und Seeelefanten

Heute morgen sind wir nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem Hotel in Lompoc relativ spät aufgebrochen. Unsere heutiges Ziel waren der Highway No. 1 und Monterey. Kurz nach Lompoc machten wir einen Umweg über eine „Scenic Route“. Sehenswert waren an dieser Straße jedoch maximal die Erdbeerfelder auf beiden Seiten. Erdbeeren sind zwar schön, aber zum ersten Mal entsprach diese Scienic Route nicht mal annähernd dem, was wir uns vorgestellt hatten. Wir fuhren daher auf dem schnellsten Weg wieder auf die 101 und blieben bin Santa Maria auf der Straße. In Santa Maria trennten sich die 101 und der Highway No 1.

Der Highway No. 1 ist – wenn es nicht gerade regnet oder Nebel hat ohne Ende – eine wunderschöne Strecke entlang der Küste. Irgendwo kurz hinter San Simeon fuhren wir bei einem Vista Point von der Straße und entdeckten direkt daneben eine Seeelefanten Kolonie. Die meisten Elefanten lagen einfach so am Strand und haben gechillt, ein paar haben sich wenige Meter bewegt und ein bisschen herumgebrüllt. Viel Action gab es nicht, aber da die Viecher bei uns nicht überall herumliegen, war es doch sehenswert. Leider war der olfaktorische Eindruck, den die Tiere gemacht haben, sehr prägnant. Irgendwann war der Gestank dann so ekelhaft, dass wir gerne wieder weiterfuhren.

Kaum waren wir wieder auf der Straße, regnete es wieder. Das Wetter wollte heute einfach nicht wirklich mitspielen. Entlang der Küste war es ziemlich nebelig und je nach Lage der Straße regnete es ziemlich fest. Stellenweise lag die Sichtweite im Nebel bei ungefähr 100 Meter, kaum zu glauben, dass der gemeine Amerikaner bei so schlechter Sich trotzdem noch ohne Licht fährt. Wahnsinnige die 😀

Unser nächster Stop war der Julia Pfeifer Burns State Park. Für das Parken hier beim Wasserfall mussten wir selbstständig 10 Dollar in ein Kuvert stecken und einwerfen. Parkranger sind hier meistens keine anwesend. Da wir aber ehrliche Seelen sind, kratzten wir unser Kleingeld zusammen und warfen 9,8 Dollar ein. Den Beleg dazu legten wir brav hinter die Windschutzscheibe.

Trotz schlechtem Wetter, waren überraschend viele Touristen im Park – vermutlich um sich den schönen Wasserfall anzusehen der von der Klippe auf den Sandstrand fällt. Als wir der Küste entlang liefen, kam sogar kurz die Sonne raus. Als wir nach dem kurzen Spaziergang zurück zum Auto kamen, waren doch ausnahmsweise tatsächlich mal die Ranger anwesend und gerade dabei Strafzettel zu verteilen. Glück gehabt 🙂

Je weiter wir in den Norden kamen, umso besser wurde auch das Wetter. Bei unserer Ankunft in Monterey schien sogar die Sonne. Wir checkten ein und zum ersten Mal mussten wir die Sauberkeit im Zimmer reklamieren. Im Bett waren Flecke und auf den Kissen waren Haare. Nach einer kurzen Unterhaltung mit der Dame an der Rezeption stellte sich heraus, dass die Putzfrau dachte die Gäste in unserem Zimmer würden noch eine weitere Nacht bleiben, weshalb sie das Bett nur neu machte und nicht neu bezog. Nachdem das Problem gelöst war, machten wir uns auf ins Zentrum von Monterey und erkundigten die Fishermans Wharf von Monterey. Die Pläne für morgen stehen inzwischen auch schon und jetzt geht’s ab ins Bett, damit wir morgen fit sind…

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5 Gedanken zu “Regen, Big Sur und Seeelefanten

  1. it never rain’s in california – ja das habe ich mir auch immer wieder bei euren schilderungen gedacht…. abr mei – die natur wird dankbar sein dafür!
    die fotos sind herrlich – vor allem das wellenfoto!!!
    viel spass noch und ab jetzt nur noch sonnenschein für euch!
    mm

    • bis jetzt waren wir ja noch nicht in kalifornien. und das lied kommt aus den zeiten, als man die blumen noch in den haaren trug, da hätte der regen auch nicht genützt, weil keine wurzeln und so 🙂

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