Dünen, Salz und Vegas

Wie gestern schon angekündigt, fuhren wir heute durch das Death Valley, das Tal des Todes. Da es dort unter gewissen Umständen (immer wenn die Sonne scheint) doch ein bisschen wärmer werden kann, wollten wir um 5 Uhr aufstehen, und um halb 6 losfahren. Dieses Mal fiel es sogar Eva leicht aufzustehen, denn am Vorabend war die Klimaanlage so laut, dass wir sie ausschalteten und somit bis am Morgen eine wahnsinns Hitze im Zimmer hatten. Aber das war immer noch das geringere Übel…

Wir checkten kurz nach fünf aus und fuhren gegen halb 6 los. Draußen war es noch relativ düster, und die Temperaturanzeige im Jeep zeigte kühle 65° Fahrenheit an, also unter 20°C. Die perfekten Bedingungen für einen Besuch im Tal des Todes! Den ersten Stop im Death Valley legten wir bei den Mesquite Sand Dünen ein und warteten dort auf den Sonnenaufgang. Leider hat eine fiese Wolke die aufgehende Sonne verdeckt, die gerade über den Bergen aufging. Nach den Dünen fuhren wir dann weiter in den Süden nach „Badwater“, dem tiefsten Punkt der USA – oder wie es hier heißt, der westlichen Hemisphäre. Um ungefähr 8 Uhr waren wir vor Ort und das Termometer zeigte zu diesem Zeitpunkt schon ca. 88° Fahrenheit an, also rund 30°C. Da staunten wir nicht schlecht, als wir dann auch noch zwei Jogger und einige Radfahrer im Death Valley überholten.

Von „Badwater“ fuhren wir dann über den „Artists Drive“ und den „Golden Canyon“ zum „Zabriskie Point“. Gegen 10 Uhr verließen wir das Death Valley wieder und machten uns auf den Weg nach „Dantes View“. Die Temperatur war zwischenzeitlich auf schlappe 95° Fahrenheit gestiegen. Am Dantes View, der über 5.500 Fuß über Badwater liegt, war die Temperatur mit 75° Fahrenheit ganz angenehm. Somit gönnten wir uns und unserem Jeep dann auch eine kleine Pause zur Abkühlung. Nach einem Blick auf die Karte war klar: Next Stop – Vegas!

Auf dem Weg nach Las Vegas fuhren wir dann durch den aufstrebenden Ort Pahrump. Die Straßen zur Erschließung der Grundstücke sind schon alle im Navi, wenn man aber auf der Hauptstraße durchfährt, sieht man keinen Unterschied zwischen der Landschaft ausserhalb und innerhalb des Ortes. Es gibt hier also noch einiges zu besiedeln! Nur falls wer gerade günstige Böden kaufen möchte: hier sind die Preise echt erschwinglich 😉

Kurz vor Vegas mussten wir noch die Spring Mountains überqueren, zum Teil bei strömendem Regen. In Las Vegas fuhren wir dann über einen 4-spurigen Highway in unser Hotel – dem Vdara – und checkten ein. Interessant ist, dass das Vdara vom selben Architekten geplant wurde, der auch ein Hochhaus in London – naja sagen wir mal „verplant“ hat. Bei diesem Hochhaus wird aufgrund seiner Form das Sonnenlicht so gebündelt, dass gegenüberliegende Objekte wie zB Plastikteile von Autos geschmolzen sind. Laut orf.at hat der Architekt diesen Fehler beim Vdara auch schon gemacht und hätte es eigentlich schon besser wissen sollen. Immerhin waren beim Vdara nur ein paar Liegestühle beim Pool vom sogenannten „Todesstrahl“ (siehe orf.at) betroffen. Fazit: wir sitzen jetzt also im 47. Stock des Las Vegas Todessternes! Cool eigentlich.

Nach einer kurzen Erholungspause und Erkundungstour durch unsere Suite wagten wir uns dann zu Fuß auf den Las Vegas Boulevard. Leider hatten wir ohne Stadtplan etwas Orientierungsprobleme bei der Suche des M&M Stores und liefen eine halbe Stunde in die falsche Richtung: vorbei am Bellagio, am Ceasars Palace, am Paris, am Venetian bis zum Treasure Island. Ein hilfsbereiter Herr verhalf uns Landeiern dann zur Verkürzung unserer Suche und offenbarte uns den Standort in der Nähe des MGM. Also liefen wir vorbei am Venetian, am Paris, dem Ceasars Palace, dem Bellagio, dem Aria, dem Mandarin und dem Monte Carlo bis zum MGM und freuten uns dann umso mehr über Red und Yellow.

Im M&M Laden schauten wir uns auf vier Stockwerken die verschiedensten Sachen an und kauften zum ersten Mal auf unserer Reise Souvenirs und Geschenke ein. Nach dem Shoppen und einem Abendessen im Panda machten wir dann auf in unsere Suite und machten uns einen gemütlichen Abend.

Die Fotos sind wie auch in den letzten Tagen nur einige unbearbeitete Schnappschüsse, die „gschieda“ Bilder folgen dann nach dem Urlaub 🙂

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