Pizza, Nacktscanner und Goldgräber

Am Sonntag morgen war es endlich soweit – der erste Tag unserer USA-Reise. Um 6 Uhr morgens wurden wir von Evas Eltern abgeholt und nach Zürich zum Flughafen gefahren. Nach dem Check-In mussten wir zuerst zur Sicherheitsbefragung, bei der wir der Dame sagen mussten, was wir alles an elektronischen Geräten dabei haben. Wie man sich vorstellen kann, ist das ziemlich einiges. Mit misstrauischen Blicke betrachtete uns die Sicherheitslady und ließ uns dann aber doch passieren.

Der erste Flug ging dann mit American Airlines nach New York. Das Flugzeug selbst war fast ein bisschen retro: mit Röhrenbildschirmen und so. Auch die Flugbegleiter gehörten eindeutig einem älteren Semester an und waren vermutlich beim Erstflug in den 90er Jahren auch schon dabei… Wahrscheinlich, damit sich die New Yorker gleich einmal wie zuhause fühlen, gab es Pizza im Flugzeug. Die war aber leider ein bisschen hartnäckig, was dazu führte, dass die Plastikgabel gleich mal den Geist aufgegeben hat.

Die Einreise in die USA ging ohne Probleme und vor dem Weiterflug nach Los Angeles durften wir uns in einen Nacktscanner stellen. Interessantes Erlebnis eigentlich – man merkt nämlich überhaupt nichts. Als wir auf den Flug warteten, haben wir gleich einmal gemerkt: Oha – USA, da gibt es „andere“ Leute wie zuhause. Das zweite Flugzeug war dann doch ein bisschen moderner, immerhin gab es schon Flatscreens. Leider immer noch nicht für jeden Sitzplatz einen eigenen. Ein bisschen enttäuscht waren wir dann, dass es trotz Ankündigung von Iron Man 3 nur Star Trek zu sehen gab. Aber Spock und Kirk haben sich anständig aus der Affäre gezogen. Eva war der Film so zu blöd, dass sie entschloss ein Nickerchen zu machen.

Der letze Flug ging dann im Dunkeln von LA nach Sacramento, und so quasi als Landei muss man schon sagen, dass LA vom Flugzeug aus gesehen riesengroß ist.

In Sacramento haben uns Evas Onkel Hannes, seine Frau Christine und seine Tochter Helen abgeholt und nach hause gefahren. Bedingt durch die längere Reise (25 Stunden von Hard nach Kalifornien) waren wir dann doch ein bisschen müde, und gingen früh schlafen.

Am Montag war Labour Day und somit die Goldrush Days in Old Sacramento. Bei den Goldrush Days verkleiden sich einige Einwohner und machen allerhand lustige Sachen um zu zeigen, wie das Leben früher war. So sieht man wie früher mit Kanonen geschossen oder geklöppelt wurde.

Doch DAS Hightlight des Tages: es hat den ganzen Tag immer wieder getröpfelt, und am Abend dann sogar ziemlich stark geregnet. So was gibt es normal nicht um diese Jahreszeit.

Ansonsten haben wir gestern noch unser Auto abgeholt, einen Jeep Patriot, der gerade mal 2 Monate alt ist. Das Navi, das wir von Enders ausgeliehen haben, ist ziemlich witzig, es spricht alles so aus, wie es geschrieben ist. Reno klingt dann so wie Renault, und im ersten Moment muss man schon überlegen, was die Gute damit meint.

Kaum zuhause angekommen, fing es wieder an zu regnen. Trotzdem haben Hannes und Christine ein leckeres Essen auf dem Grill gezaubert. Fajitas mit Chicken, Beef, Guacamole, Salsa und Vegetables 🙂 Mmmh war das fein!

Nach dem Abendessen battelte sich Matthias mit Helen und Sonja beim Mario Kart fahren. Wegen der fehlenden Übung haben die Mädels ihn ordentlich abgezockt. Aber Matthias hat ja in den nächsten 4 Wochen genügend Zeit zum üben und dann wir er ihnen zeigen, wie der Hase läuft bzw. das Kart 😉

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2 Gedanken zu “Pizza, Nacktscanner und Goldgräber

    • auskennen schon, aber mittlerweile kennen wir die straßen hier auch schon ganz gut, und darum versuchen wir so gut es geht, ohne die tante auszukommen 🙂

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